Blogevent „Do it in England and Ireland“ verlängert

Ich komme hier zur Zeit zu nichts. Dauernd ist etwas anderes und zum schreiben auf meinen Blogs ist keine Zeit 🙁 und dabei habe ich ganz viele Ideen und auch schon ein paar Sachen vorbereitet. Das ergibt sich bei uns in der Kochschule immer aus der Natur der Dinge. Wir hatten vor zwei Wochen unseren ersten Indisch Kochkurs mit Rawi und der hat mich echt geflasht. So viel neues input zur Kunst des Kochens, herrlich und was passt besser zu unserem Blogevent als die Indische Küche und Kultur.

Die beiden Kulturen und Länder sind seit dem 19. Jahrhundert durch die Kolonialzeit eng miteinander verwoben. Wenn man sich Artikel und Beiträge im Netz dazu durchliest, würde ich sagen mehr unglücklich als glücklich. Man muss sich vorstellen, dass gerade mal 1000 englische Beamte und ca. 70000 Soldaten es schafften ca. 250 Millionen Inder zu verwalten. Eigentlich unvorstellbar, doch die Engländer bedienten sich einer ganz einfachen Methode, „divide et impera“, das gegenseitige Ausspielen der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Schon General Hugh Henry Rose, britischer Oberbefehlshaber in Indien seit 1861, sagte „Wenn ganz Indien gegen uns stände: Wie lange könnten wir uns dann noch behaupten?“

Erst durch den passiven Widerstand Mahatma Gandhis, der mit Gewaltlosen Mitteln für die Freiheit Indiens kämpft, wird der Weg für die Unabhängigkeit geebnet. Ironie der Geschichte: Gandhi wurde an einer britischen Hochschule erzogen, hatte in London Jura studiert und somit ein erfolgreiches Produkt der englischen Kultur.

Also die Vergangenheit ist keine Schöne, aber die Gegenwart bringt durch die enge Verbindung eine wunderbare Mischung zutage. So befindet sich unweit vom Flughafen Heathrow in London-Southall ein Teil wahres Indien nämlich „Little Punjab“. Auf den Stadtteil bin ich durch eine Kochsendung aufmerksam geworden und musste natürlich direkt danach Googlen und habe diesen bemerkenswerten und sehr informativen Artikel dazu gefunden.

Also weiß ich nun schon eine zweite Sache, außer dem beschriebenen Frühstück von Becky, die ich in London unbedingt tun will, Southall besuchen und mich von der wundervollen Mischung der Kulturen beeindrucken lassen. Dieser Tage hat mir auch jemand gesagt, dass er dort einen Kochkurs mitgemacht hat und nun gehe ich mal auf die Suche….

Für Euch habe ich passend zum Thema ein typisch Indisches Gericht aus unserem Indisch Kochkurs und die passenden Bilder dazu.

Palak Paneer

500g frischer Spinat
100g Paneer
1–2 Zwiebeln (je nach Größe)
3 TL Butter
2–3 Lorbeerblätter
1 TL Kreuzkümmel
30–50g frische Ingwerwurzel
1 TL Garam Masala
frisch gemahlener Pfeffer
Salz

Kokosmilch zum abschmecken

Spinat waschen, putzen und grob zerschneiden.
Ingwer sehr fein hacken oder durch die Knoblauchpresse geben.

Spinat und Ingwer in einer Pfanne mit etwas Öl dünsten, pürieren und beiseite stellen.

Inzwischen den Paneer in Würfel von ca. 1 cm Kantenlänge schneiden, in etwas Öl in der Pfanne von allen Seiten goldbraun braten.

Die Zwiebeln fein würfeln. In der Pfanne die Butter erhitzen, zunächst den Kreuzkümmel und die Lorbeerblätter leicht anrösten, dann die Zwiebeln dazugeben und etwas Farbe annehmen lassen. Garam Masala hinzufügen und nochmals gut rühren. Paneer und Spinat dazugeben, umrühren und mit Salz, Pfeffer und Kokosmilch abschmecken.

Dann gut eine halbe Stunde bei ganz kleiner Hitze durchziehen lassen

Die Gewürzmischung Garam Masala hat Rawi selber hergestellt und folgende Gewürze dafür verwendet. Hinter dem Deutschen Namen habe ich versucht das ganze im Original zu schreiben wie Rawi mir es in Tamil geschrieben hat^^

Garam Masala

Koriander –>கொத்தமல்லி
Grüner Kardamom –>ஏலக்காய்
Fenchelsaat –>பெருஞ்சீரகம்
Schwarzkümmel –>கருஞசீரகம்
Bockshornklee –>வெந்தயம்
Kreuzkümmel –>சீரகம்
Kurkuma –>மஞ்சள் தூள்
Piment –>பிரியாணி இலை
Nelken –>கிராம்பு

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Das Lassi beim vorbereiten

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