Christkind, Weihnachtsmann oder Hexe?

Am Sonntag war ja der 1. Advent und wir bereiten uns hier in Deutschland so langsam auf den Nikolaus und das Christkind vor. Aber wie ist das eigentlich in anderen Ländern und gibt es schöne Traditionen die wir gut und gerne adaptieren könnten?

In England ist es im Gegensatz zu uns eher fröhlich und bunt. Die Häuser bzw. Wohnzimmer werden mit Luftschlangen und Girlanden geschmückt. Das Festessen gibt es am 1. Weihnachtstag. Truthahn, Plumpudding sowie Eierpunsch gehören zum Essen wie Knallfrösche und Papphüte. Hier ist es der Weihnachtsmann der zwischen dem 24. und 25. Dezember in der Nacht die Geschenke bringt, bzw. in die Socken stopft.

Ich finde die schönste Tradition ist, dass in England ca. 1 Billion Weihnachtskarten versendet werden. Die dann an Schnüren im Zimmer aufgehängt werden. Mich berührt es sehr, wenn ich zu Weihnachten Post bekomme und ich damit weiß, dass es Menschen gibt die an mich bzw. uns denken.

Hier mal ein paar Skizzen für eine selber gestalte Weihnachtskarte…mal schauen wie ich Sie dann umsetze.

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Da die Engländer ja nich ohne Plumpudding Weihnachten feiern, gibt es heute das Rezept dazu.

Plumpudding

ZUTATEN (für 4 Personen)
140g Semmelbrösel
60g Mehl
200g brauner Zucker
200g Rosinen
200g Sultaninen
150g Trockenpflaumen
60g Früchtemix aus klein gewürfeltem Zitronat,
Orangeat, kandierten Kirschen und Melonen
60g ganze kandierte Kirschen
30g gemahlene Mandeln
30g gehackte Mandeln
1/2 TL gemahlene Muskatnuss
1/2 TL gemahlener Zimt
1/2 TL Salz
100g Butter
4cl Whiskey
4 Eier
50 ml Guinness Bier
1 unbehandelte Zitrone
1 Apfel

 

Zubereitung
Pflaumen und Kirschen halbieren. Semmelbrösel in eine große Schüssel geben.
Darauf Mehl, Gewürze, Mandeln, Früchtemix, Rosinen, Sultaninen und die zerkleinerten
Pflaumen und Kirschen verteilen. Die Schale der Zitrone abreiben und ebenfalls dazugeben.
Alles gut verrühren.

Eier verschlagen, Butter schmelzen und Zitrone auspressen. Guinness, Whiskey und
Zitronensaft mit den Eiern verquirlen und unter Rühren die flüssige Butter daruntermischen.
Den Apfel entkernen und mit der Schale reiben. Alles zu der Masse in die Schüssel geben
und vermengen. Abgedeckt über Nacht durchziehen lassen.

Dann den Teig in eine Schüssel (20 cm Durchmesser) umfüllen, die Schüssel mit einer
Lage Backpapier und einer Lage Aluminiumfolie bedecken. Mit einem Band aus hitze-
beständigem Material festziehen, so dass die Schüsselöffnung verschlossen ist.
Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Schüssel so hineinsetzen,
dass das Wasser knapp unter ihrer Oberseite endet.

Es ist gut, wenn die Schüssel zwei Griffe hat, so dass man sie einfach in den Topf hineinhängen
kann. Den Topfdeckel auflegen und die Hitze reduzieren, sodass das Wasser nur knapp siedet.
Der Plumpudding muss drei Stunden lang im Wasserbad garen. Danach Backpapier
und Alufolie von der Schüssel lösen und den angesammelten Dampf entweichen lassen.

Den Pudding (noch heiß) erneut in seiner Schüssel mit Backpapier und Alufolie verschließen
und an einen kühlen Ort stellen. Der Plumpudding soll drei bis acht Wochen durchziehen.
Bevor Sie ihn servieren, müssen Sie ihn erwärmen:
Am besten schneiden Sie ihn in Scheiben, halbieren jede Scheibe und braten sie von beiden
Seiten in heißer Butter an, bis sie etwas knusprig von außen ist. Servieren Sie die Scheiben
heiß, entweder mit geschlagener ungesüßter Sahne oder beträufelt mit etwas Sherry
oder Whiskey.

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