Curry mit hausgemachter Currypaste

Hausgemachte Currypaste bereite ich immer in großen Mengen zu und stelle mir den Teil den ich nicht benötige in den Kühlschrank. In einem Glas mit Schraubverschluss hält die Paste ewig. Mit einem kleinen Löffel von der Paste kann man vielen Gerichten den letzten Schliff geben.

Currypaste

1 TL Salz
5 große getrocknete rote Chilis, samen entfernt (oder nach Geschmack)
1 EL Koriandersamen
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 TL Nelken
1 Sternanis, ganz

5 Schalotten, gehackt
1 Knoblauchzehen, gehackt
1 Zitronengras, gehackt oder gerieben
2 cm Galgant oder Ingwer, geschält und in kleine Stücke geschnitten
Schale von 1 Limette, gehackt
2 TL Garnelenpaste

Chilischoten der Länge nach halbieren. Stiel und Kerne entfernen. Schoten in lauwarmen Wasser etwa 5 Minuten einweichen.

Wasser abgiessen.

Koriandersamen, Kreuzkümmel und Pfefferkörner in einer kleinen Bratpfanne bei mittlerer Hitze einige Minuten rösten. Zu einem feinen Pulver zermahlen.

Sämtliche Zutaten, anfangen mit den trockene Zutaten, danach die Schalotten usw. zu einer Paste Zerstampfen. Die zutaten sollten wirklich schon sehr klein geschnitten sein, sonst wird es im Mörser schwerst Arbeit 😉

Curry mit Rindfleisch

400 g Rindfleisch (Hüfte), sehr dünn quer zur Faser geschnitten oder Rinderhack
2 EL hell Sojasauce
½ TL schwarze Pfeffer

250 g Brokkoli
250 g Spinatblätter

5 Kaffir-Zitronenblätter, in streifen oder Abgeriebene Streifen einer Limette

4 Schalotten, in dünne Ringe
2-3 EL Massaman Currypaste

400 ml Kokosmilch

2 EL Palmzucker (nach Belieben)
2 EL Fischsauce
Rindfleisch mit Sojasauce und Pfeffer vermischen und etwa 15 Minuten marinieren lassen.

Den Brokkoli in kochendem Salzwasser ganz kurz blanchieren. Anschließend eiskalt abspülen.

Schalotten und Fleisch in Öl oder Kokoscreme anbraten. Currypaste dazu geben etwa 2 Minuten mitbraten, bis sie duftet. (Wir haben das Fleisch aus der Pfanne genomen und erst kurz zum servieren wieder zum Curry gegeben)

Gemüse zufügen, Kokosmilch zugießen und alles bei mittelere Hitze in etwa 4 Minuten durchbraten.

Abschmecken mit Palmzucker und Fischsauce.
Zum servieren mit die Zitronenblätter (oder Limette) streifen bestreuen.

Warenkunde:

Galgant ist ein aus Asien stammender Vertreter der Familie der Ingwergewächse. In China trägt Galgant den Namen „liang-kiang“, was soviel wie „feiner, milder Ingwer“ bedeutet. Beheimatet ist er in Südchina und rund um das Südchinesische Meer bzw. in Indonesien.  Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus Ingwer und Zitrone. Besonders in der thailändischen Küche ist Galgant in vielen Rezepten unverzichtbar und wird vor allem frisch verwendet. Gerieben ist er ein wichtiger Bestandteil roter und grüner Currypasten.

Galgant bekommt man oft tiefgefroren in Asialäden zu kaufen, manchmal auch frisch.

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