Einmal um die ganze Welt kochen..

Das schöne an einer Kochschule ist, wir müssen uns auf keine Richtung oder Länderküche festlegen. Wir dürfen aus den vollen Schöpfen. Während ein Restaurant sich klar Positionieren muss, weil sonst werden die Gäste ja kirre und können sich nicht entscheiden was Sie Essen sollen oder im schlimmsten Fall kann niemand etwas mit dem Restaurant anfangen und bleibt lieber gleich weg. Ist es bei uns genau umgekehrt.

Mir persönlich macht es immer sehr viel Freude mich in neue Themen / Länder und deren Küche, Essgewohnheiten und das ganze Lebensumfeld dazu einzulesen. Optimal wäre natürlich jedes Land zu bereisen und selber kennen zu lernen. Okay, dann könnte ich nicht mehr arbeiten, weil ich nur noch Reisen müsste. Also begnüge ich mich erstmal der Literatur und Versuche wenigstens Jemanden zu finden, der mir über das Thema mehr erzählen kann, weil er das Land bereist hat, dort gewohnt hat oder im Optimalfall dort aufgewachsen ist. Wenn es nicht Länder sondern Themen bezogene Kurse sind, starte ich auch gerne immer Selbstversuche und bin immer auf der Suche nach Leuten die mir mehr zu dem Thema zeigen oder erzählen können.

Aber zurück zur Überschrift, ich starte mal eine kleine Reihe, einmal um die Welt kochen. Ich hoffe, das ich in der nächsten Zeit öfters zum Schreiben komme, sonst dauert die Reise, Jahre 🙁

Den Anfang mache ich heute mit der Ungarischen Küche. Mit diesem Thema durfte ich mich vor ca. 4 Wochen auseinandersetzen, weil eine Gruppe gerne einen Kochkurs zum Thema Ungarn und Österreich haben wollte. In Österreich war ich schon öfters in Urlaub und habe die Küche kennen und lieben gelernt. Böhmen und Prag habe ich auch schon bereist und auch diese Küche hat mich begeistert. Bis Ungarn habe ich es leider noch nicht geschafft. Also war lesen angesagt und zufällig gab es in der Zeit von Herrn Hensler eine Kochsendung zum Thema Ungarn bzw. Gulasch.

Die beiden Küchen (Österreich und Ungarn) sind schon sehr eng miteinander verwoben. Das bringt wohl schon die Vergangheit mit sich. Dank Sissi Filmen, hatte ich da ein paar Bilder zu im Kopf. Aber Ungarn ist so Groß, so Weit und deshalb ist die Küche auch sehr vielfältig. Was mir aufgefallen ist, ich hatte Probleme etwas „Leichtes“ zu finden. Die Rezepte sind meist sehr Nahrhaft, man spürt förmlich, wie schwer und hart die Bevölkerung früher Arbeiten musste um zu überleben. Entschieden habe ich mich dann für Franciasalata – Französischer Salat. Okay, da gehört im Original ordentlich Mayonnaise dran, aber ansonsten ist es im Verhältnis zu anderen Gerichten eher „Leichte Kost“.

Das hier war das Original Rezept und Text (von Google übersetzt ^^)

Franciasalata – Französischer Salat

Ehemals ein Resteessen aus der Ungarischen Küche. In den Salat kam, was Köche nicht mehr gebrauchen konnten.

Zutaten:
• 1 große Kiste mit Sauerrahm
• 1 Tube Mayonnaise
• 20 g Karotten
• 20 Unzen Erbsen
• 20 Unzen von Apfel
• 20 Unzen von Gewürzgurken
• 10 Unzen Kartoffeln
• 4 Esslöffel Senf
• Limettensaft
• Salz

Die Kartoffeln und Möhren in kleine Würfel schneiden und grüne Erbsen getrennt mit ihnen kochen zusammen. Die saure Sahne Mayonnaise und Senf-Mix.
Diese Sauce Mischung in den abgelassen Gemüse und gewürfelte Gurken und Äpfel. Salz nach Geschmack und Zitronensaft tropft in tess. Setzen Sie den Kühlschrank vor dem Servieren, damit die Aromen sind gut Note.

Ich habe folgendes Rezept daraus kreiert.

Möhren
Erbsen
Rote Beete (in der Schale gekocht)

Erbsen aus der Schote gepult. Möhren in Streifen geschnitten. Möhren und Erbsen getrennt in einer Pfanne bissfest „gebraten“, bei kleiner Hitze. Rote Beete nach dem Biss fest garen in kleine Würfel geschnitten.

Äpfel gewaschen und in Würfel geschnitten
Gewürzgurken in Würfel geschnitten.

Alles miteinander in einer Schüssel mischen.

Dann folgende Sauce hergestellt.

Tartármártás – Tatarsauce

Zutaten:
3 hart gekochte Eigelb
200 ml Erdnussöl (Sonnenblumenöl)
1 Esslöffel (15 ml) Essig oder Zitronensaft
20 g fein gehackt, blanchierten Zwiebeln
3 Esslöffel Sauerrahm
1 EL gehackter Schnittlauch
Salz und frisch gemahlener weißer Pfeffer

Die nicht ganz hartgekochten Eigelbe zerdrücken und glattrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann fügen Sie das Öl in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren dazu, um eine Emulsion zu bilden. Wenn alles Öl untergerührt ist, fügen Sie die Flüssigkeit (Essig oder Zitronensaft), dann die Zwiebeln, Schnittlauch, Sauerrahm, und wenn nötig noch etwas Salz und Pfeffer.

Variationen: Kapern, Gurken, eingelegte Gurken

Die Tatarsauce in die Schüssel zu den anderen Zutaten geben und gut umrühren, ziehen lassen und servieren.

Lasst es Euch schmecken. Ein sehr schönes Gericht für heiße Tage.

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