Grünkohl mit Linsen (vegan)

Heute gibt es ein rein veganes Grünkohlrezept. Wie schon geschrieben ist er eine Kalzium Bombe. Aber auch reich an Vitamin C (100mg/100g) und somit genau das Richtige für die kalte Jahreszeit.

Das Rezept heuteGrünkohl stammt aus Äthopien. Dort wird sehr viel Grünkohl gegessen und wird dort Gomen genannt. Nicht zu verwechseln mit dem japanischen Gomen, Kurzform von Gomen nasai, dort bedeutet dies nämlich Entschuldigung 😉

Ach ja, wer noch mehr Rezepte haben möchte, kann gerne ein ganzes Kochbuch zum Thema Grünkohl bei mir kaufen. Im Buchhandel gibt es das Buch nicht mehr, aber ich habe noch ein paar Exemplare. Es beinhaltet 34 Rezepte und hat eine praktische Spiralbindung.

Der Preis ist 9,95€ zzgl. Porto. Einfach eine Email an mich schreiben.

ZUTATEN
400 g Berglinsen
Gemüsebrühe
2-3 Lorbeerblätter

800 g Grünkohl
2 Stk. Ingwer (7 cm)
5 Knoblauchzehen
1 Chilischote
1 Bund Basilikum
2 Zwiebeln
ÖL
Salz, Pfeffer

Zubereitung
DIE  BERGLINSEN Die Linsen unter fließendem Wasser abwaschen; zusammen mit einem Stück Ingwer*, den Lorbeerblättern* und etwas Gemüsebrühe mit Wasser ansetzen und ca. 30 Min. in der dreifachen Menge Wasser garköcheln. Zwischendurch die Konsistenz der Linsen prüfen, sie sollen nicht zu weich sein.

DEN GRÜNKOHL vom Strunk befreien, gründlich waschen, ganz fein schneiden und in reichlich Salzwasser blanchieren. Danach durch ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

DEN  INGWER und Knoblauch schälen, die Chilischote waschen und entkernen. Das Basilikum waschen und die Blätter abzupfen. Alle Zutaten zusammen mit evtl. etwas Wasser zu einer Paste pürieren.

DIE  ZWIEBE LN abziehen, klein hacken und in einem Topf in Öl braten. Danach die Ingwer-Basilikum- Paste, den Grünkohl und die Linsen zugeben. Das Ganze ca. 10 Minuten kochen. Anschließend sofort heiß servieren.

 

Tipp und Warenkunde:

Ingwer mit Löffel schälen

*Ingwer läßt sich wunderbar mit einem Teelöffel schälen. Ja, richtig gelesen mit einem Teelöffel. Einfach mit dem Löffel über die Schale schaben. So kommt man in jede Ecke und hat so gut wie keinen Abfall, anders als wenn die Wurzel mit dem Messer bearbeitet wird.

Über die guten Inhaltstoffe des Ingwers brauche ich hier nicht zu schreiben, da gibt es viele gute Seiten im Netz zu.

 

Lorbeer*Lorbeer landet bei uns meistens nur im Suppentopf oder im Sauerkraut. Aber auch er ist ein kleiner Alleskönner. Die ausgekochten Früchte kommen gerne bei Rheuma, Zerrungen und Stauchungen zum Einsatz. Ferner unterstütz er die Verdauung und ist schleimlösend.