Kartoffelbaumkuchen

Das heutige Rezept ist nichts für, schnell mal zwischendurch!

Wenn Ihr diese Beilage zu eurem Dinner machen möchtet, dann rechnet alleine hierfür bis 1,5 Stunden ein. Die ersten 30 Minuten für das Kartoffel kochen. Danach müssen die optimalerweise auch noch auskühlen und dann noch 1 Stunde rechnen für das Erstellen des Baumkuchens und dabei kann man leider auch nichts anderes machen. Im Kochkurs stelle ich alleine für den Baumkuchen 1-2 Personen ab, damit es einem alleine nicht langweilig wird, wenn er vor dem Backofen steht 😉

ZUTATEN

350 g mehlig kochende Kartoffeln
Salz
40 g Mehl
60 g Speisestärke
4 Eier
75 g weiche Butter
75 g Crème fraîche
Pfeffer
1 Döschen Safran gemahlen ( 0,1 g)
¼ TL Muskatnuss gemahlen
Butter für die Form

ZUBEREITUNG

KARTOFFELN schälen, waschen, in Salzwasser ca. 20 Minuten garen, abgießen und durch eine Kartoffelpresse drücken.

MEHL und Stärke vermischen und dazusieben. Eier trennen, Butter mit Eigelb schaumig rühren, Kartoffeln und Crème fraîche unter die Eigelbmasse rühren.

EIWEIß mit einer Prise Salz steif schlagen und nach und nach vorsichtig unter die Kartoffelmasse ziehen. Mit Salz, Pfeffer, Safran und Muskat würzen.

KASTENFORM mit Butter einfetten.

FÜR DIE ERSTE SCHICHT die Kartoffelmasse ein Zentimeter dick die Kastenform streichen und unter dem vorgeheizten Backofen-Grill bei 240° C ca. 2 bis 5 Minuten überbacken (Gas: Stufe 6, Umluft 220° C). Die Schicht muss braun sein, sonst gibt es keinen Baumkucheffekt. Den restlichen Kartoffelteig nach und nach in weiteren Schichten aufstreichen und ebenso überbacken.

Baumkuchen aus der Form lösen und in Scheiben schneiden. Wir haben ihn mit einem Servierring ausgeschnitten. Leider entsteht dabei sehr viel „Abfall“.

Kartoffel Baumkuchen

Warenkunde

SAFRAN sind die Blütenstempel einer bestimmten Krokusart, die nur in wenigen Ländern vorkommt. Die allergrößten Mengen kommen aus dem Iran, Kleinasien und deutlich weniger bedeutend sind Sardinien, Marokko und verschiedene andere Länder im Mittelmeerraum. Diese Krokussorte blüht im Herbst und muss dann in mühsamer Arbeit von Hand geerntet werden. Dies darf auch nur in den Morgenstunden passieren, weil durch die Sonneneinstrahlung und die Hitze verliert der Safran an Geschmack.

Um ein Kilogramm dieses kostbaren Gewürzes herzustellen, benötigt man eine unvorstellbare Menge von Rund 200.000 Blüten. Um sein unverwechselbares Aroma und die leicht flüchtigen, hochwertigen ätherischen Öle zu erhalten, muss Safran vor Licht und Feuchtigkeit geschützt werden. Dies geschieht am besten in einem fest verschlossenen Metall- oder Glasgefäß.

Der Geschmack von Safran lässt sich schlecht beschreiben.Er hat sowohl, bittere als auch süße Noten, leicht erdig und rauchig. Neben seinem markanten Aroma gibt er Gerichten vor allem eine schöne Farbe.

 

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