Kichererbsen Curry zum Frühstück

Ich bin keine Süße …und mag am Morgen lieber etwas Herzhaftes. Ab und an wenn ich sehr viel Zeit habe, darf es auch etwas Warmes sein. Wem das viel zu viel Aufwand ist am frühen Morgen, kann das Rezept auch gut für Mittags oder am Abend zubereiten. In diesem Rezept steckt eine Menge „Power“ und der Tag kann kommen.

Die Veganer unter Euch können natürlich den Joghurt bzw. die Butter weglassen. Der ist kein Muss beim dem Gericht. Ferner ist das Gericht auch Glutenfrei. Die vielen Gewürzen bringen nicht nur den guten Geschmack an das Essen, nein jedes Einzelne hat auch eine besondere Wirkung auf unseren Organismus.

Koriander, der wie glatte Petersilie aussieht, wird er auch Chinesische Petersilie genannt. In Asien werden die Wurzel, die Blätter und die Samen verwendet. Er hat ein ausgeprägtes Aroma, das von dem Korianderöl herrührt. Koriander wirkt anregend und krampflösend und fördert die Verdauung. Die zahlreichen sekundären Pflanzenstoffe leisten unermüdliche Aufräumarbeiten und fördern die Ausleitung von Giftstoffen.

Die Senföle von Senfsamen wirken antibakteriell und regen den Hunger an. Ferner kann die Durchblutung angeregt werden.

Zimt kann die Blutzuckerwerte und ausserdem den Cholesterinspiegel senken. Gleichzeitig kurbelt Zimt als wärmendes Gewürz den Stoffwechsel an,

Kreuzkümmel kann auf eine lange Tradition als Heilpflanzen zurückblicken. Köche rund um den Globus wissen um die appetitanregende Wirkung. Kreuzkümmel  kurbelt den Stoffwechsel an, beeinflusst die Verdauung indem sie Gallen- und Magensaftsekretion anregt, und helft gegen Krämpfe, Blähungen und Koliken.

Das Rezept stammt aus meinem neuen Buch Alleskörner aus dem LV Verlag.

Kichererbsen Curry dazu Reis mit Quinoa

Zutaten:
1 dicke Stange Lauch, ca. 300 g
200 g Steckrübe oder andere Rübensorte
300 g Grünkohl (kann durch Wirsing ersetzt werden)
200 g Spitzpaprika
2 – 3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer, ca. 4 cm
2 – 3 rote Chilischoten
1 Limette, unbehandelt
1 TL Kreuzkümmel
2 TL Koriandersamen
2 TL Kurkuma
½ TL Zimt
1 TL Senfsamen
frisches Koriandergrün
Reis
Quinoa „Tricolor“ oder orangefarbene Linsen
Olivenöl / Butter
300 ml Gemüsebrühe
250 ml Kokosmilch
1 EL Tomatenmark
2 Prisen Vollrohrzucker
400 g Kichererbsen, vorgekocht
Meersalz
etwas Naturjoghurt nach Belieben

Kicher Erbsen CurryVorbereitung:
Das Weiße und das Grüne vom Lauch (nicht die harten Blattteile) in Ringe schneiden (ca. 1 cm dick).
Die Steckrübe schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Den Grünkohl waschen, die Blätter vom Strunk abstreifen und grob hacken. Die Paprika waschen, Kernchen ggf. entfernen, und in kleine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe fein hacken.
Den Ingwer fein hacken. (Tipp: Die Schale mit einem Teelöffel entfernen.)
Bei den Chilischoten die Schärfe überprüfen, die Kerne entfernen und fein hacken.
Die Limette auf einer Tischplatte fest rollen, die Schale mit dem Zestenreißer entfernen und fein hacken, den Saft auspressen.
Die Gewürze Koriandersamen, Kreuzkümmel (Menge nach Geschmack; vorsichtig dosieren), Senfsaat in einer Pfanne ohne Fett sanft anrösten und danach zermörsern.
Koriandergrün waschen und grob hacken und in den Kühlschrank stellen, bis serviert wird, da es schnell welkt.

Zubereitung:
Reis und Quinoa in einen Topf geben, ganz leicht anrösten und mit Wasser angießen, eine Prise Salz dazugeben, sanft garköcheln lassen, ggf. Wasser nachgießen.

Für das Curry in einer heißen Pfanne (oder Topf) das Olivenöl und / oder etwas Butter erhitzen, Chili, Knoblauch und Ingwer zufügen, dann die zermörserten und gemahlenen Gewürze (Koriandersamen, Senfsamen, Kurkumapulver, Kreuzkümmel; erstmal nur eine kleine Prise Zimt) und alles kurz anbraten. Tomatenmark und eine Prise Vollrohrzucker dazugeben und ebenfalls kurz anbraten.
Nun das Gemüse (Steckrübe, Lauch, Grünkohl) hinzugeben und mit der Brühe und Kokosmilch aufgießen. Die Paprika erst später hinzugeben, damit sie Biss behalten. Die Kichererbsen ebenfalls untermischen. Ca. 10 Minuten zugedeckt garen (je nach gewünschter Bissfestigkeit), ggf. noch Kokosmilch zugeben. Zum Schluss mit Meersalz abschmecken, ggf. noch einer Prise Zimt, einer Prise Vollrohrzucker, Limettensaft und der gehackten Limettenschale.

 

 

 

 

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