Rezension: Backen mit Schokoriegeln von Becky’s Diner

Vor einer Weile bin ich über ein Buch gestolpert, dass sich komplett mit dem Backen mit Schokoriegeln beschäftigen sollte. Ein ganzes Buch voller Rezepte mit Schokoriegeln? Wenn das mal nicht verführerisch klingt!

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Auf dieses Buch war ich wirklich gespannt: Würde es ein reines Seifenoper-Buch sein, in dem recht wahllos Produkte in bestehende Rezepte eingefügt werden? Oder ein Buch, wie für einen Kindergeburtstag? Oder doch kreative Ideen, wie man Schokoriegel in Gebäck einfügen könnte?

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Es gibt gut 40 Rezepte, aufgeteilt auf die Kapitel „Torten & Kuchen“, „Desserts“, „Kekse, Muffins & Co“, „Getränke“ und „Marmeladen & Brotaufstriche“. Auf meiner Nachmachliste stehen beispielsweise noch: Eine schnelle Charlotte Royal, Cookies mit Karamellkern, Kaffeesirup und Marmelade mit Fluff (kreativ: Marmelade mit einer Marshmallowhaube). Jedes Rezept ist bebildert und die Bilder gefallen mir sehr gut: Sie sind klar, deutlich, recht schnörkellos und alles ist gut zu erkennen. Es müssen nicht immer zig Props oder Shabby Look sein!

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Ich finde den Titel gleich doppelt missverständlich gewählt: Zum Einen werden nicht nur Schokoriegel, sondern auch Kaffeebonbons, Marshmallows und anderes verarbeitet. Und zum Zweiten, weil nicht nur gebacken wird. Hier hätte man durchaus einen besseren Titel wählen können (und sollen, aus meiner Sicht).

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Erdbeereis mit Milchschnitten: Ein Eis aus Joghurt, Erdbeeren (aufgrund des Jahreszeit bei mir stattdessen Erdbeermarmelade) und kleinen Stückchen Milchschnitte. Das Eis ist sehr schnell zubereitet, schmeckt wunderbar cremig und kommt bei klein und groß gut an.

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Puffreis-Trifle: Inspiriert vom Buch habe ich einen Puffreis-Trifle aus einer Quark-Joghurt-Creme, Erdbeermarmelade und einer Art selbstgemachten Nippon kreiert. Mein Nippon bestand dabei aus gepufftem Weizen, etwas Schokolade und ein wenig Kokosfett. Das Dessert war sehr schnell gemacht, ist beliebig anpassbar – beispielsweise durch andere Früchte oder andere Cremes – und gut vorzubereiten. Sehr lecker!

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Gummibärchen-Likör: Auch wenn ich selbst keine Gummibärchen esse – und natürlich auch nicht trinke – war ich unfassbar gespannt auf diesen Likör und musste ihn unbedingt ausprobieren. Weihnachten kommt ja bestimmt und es wird sich schon jemand finden, der sich über diesen Likör freut. Da er 2-3 Wochen ziehen muss, kann ich euch über das Ergebnis noch nichts erzählen, aber ich werde das nachreichen.

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Mein Fazit: Dieses Buch soll Spaß machen und das tut es auch! Es wirkt durch und durch locker, die Rezepte gut nach zu backen und ich glaube, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene Freude daran haben können.
„Habt Mut zum Ausprobieren und denkt ein bisschen um die Ecke, diese Rezepte inspirieren auch zu vielen weiteren Eigenkreationen mit Lieblingsschokoriegeln.“
Das steht im Vorwort des Buches und ich finde diesen Satz super: Die Autorin ermutigt die Leser, die Rezepte weiter zu entwickeln und einfach Freude zu haben. Sehr schön und genau das bleibt nach dem Lesen auch hängen!
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Das Buch „Backen mit Schokoriegeln“ von Janny Hebel wurde mir vom Landwirtschaftsverlag in Münster als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Das Buch hat gute 100 Seiten, umfasst etwas mehr als 40 Rezepte und kostet 16,95 Euro. Ihr könnt es beispielsweise direkt beim Verlag bestellen: KLICK!

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